Gliederung der Seite:
1. Über den Sonderausschuss „Wasserverträge“
2. Aktueller Termin u. Sitzplatzreservierung
3. Kontakt
4. Kalender (wird, sobald Termine feststehen, eingesetzt)
5. Materialien
6. Kommentare
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Über den Sonderausschuss Wasserverträge

Der Sonderausschuss Wasserverträge besteht aus 9 Mitgliedern sowie deren Stellvertretern und Stellvertreterinnen

3 Mitglieder der SPD-Fraktion:
Nikolaus Karsten, Sprecher Sonderausschuss Wasserverträge (nikolaus.karsten@spd.parlament-berlin.de)
Sven Heinemann (sven.heinemann@spd.parlament-berlin.de)
Karlheinz Nolte (karlheinz.nolte@spd.parlament-berlin.de)

2 Mitglieder der CDU-Fraktion:
Hans-Christian Hausmann, Sprecher Sonderausschuss Wasserverträge (hausmann@cdu.parlament-berlin.de)
Claudio Jupe (jupe@cdu.parlament-berlin.de)

2 Mitglieder Fraktion Bündnis90/Grüne:
Heidi Kosche (heidi.kosche@gruene-fraktion-berlin.de)
Canan Bayram (canan.bayram@gruene-fraktion-berlin.de)

1 Mitglied der Linksfraktion:
Klaus Lederer (lederer@linksfraktion-berlin.de)
Stellvertreterin: Jutta Matuschek (matuschek@linksfraktion-berlin.de)

1 Mitglied der Piratenfraktion:
Gerwald Claus-Brunner (gclausbrunner@piratenfraktion-berlin.de)
Stellvertreter: Alexander Morlang (amorlang@piratenfraktion-berlin.de)

Die Regierungskoalition stellt mit 5 Stimmen die Mehrheit im Ausschuss.
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Termine Sonderausschuss Wasserverträge 2012

Die Termine finden eine Woche nach der Plenarsitzung jeweils am Freitag statt.

Aktueller Temin: Freitag, 21. September 12:00 Uhr

im
Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10117 Berlin-Mitte
RAUM 311
Tel. (030) 2325-0

Zugang: öffentlich, am Eingang muss lediglich ein Personalausweis vorgezeigt werden.
Da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist, empfiehlt sich eine Sitzplatzreservierung.
Sie kann hier online vorgenommen werden.
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KONTAKT
Dr. Birgit Reiter
Plenar- und Ausschussdienst des Abgeordnetenhauses von Berlin – Sonderausschuss Wasserverträge –
Niederkirchnerstraße 5
10117 Berlin-Mitte

Tel.: (030) 2325-1350 / 1351
Fax: (030) 2325-1358
E-Mail: SondAWV@parlament-berlin.de

Materialien zum Sonderausschuss können hier eingesehen werden.

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Materialien

11. Januar 2012
Tagesordnung:
zur 2. Sitzung des Sonderausschusses „Wasserverträge“ am Freitag, dem 20. Januar 2012, 12:00 Uhr, Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 311

1. Anhörung von Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative „Berliner Wassertisch“

Pressemitteilung: Berliner Wassertisch/Grüne Liga

    Wassertisch verlangt Rederecht für BürgerInnen
    In seiner ersten Sitzung am 6. Januar verweigert der Wasser-Sonderausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses den anwesenden Bürgern das Rederecht und vertagt die Bewilligung von Finanzmitteln für eine unabhängige Prüfung der Teilprivatisierungs-verträge.
    (Berlin, 7. Januar 2012) Die rot-schwarze Koalitionsmehrheit hat mit Verweis auf die Geschäftsordnung den Antrag der Grünen-Abgeordneten Heidi Kosche abgelehnt, der anwesenden Öffentlichkeit ein Rederecht im Ausschuss zuzubilligen. Dieses Ergebnis ignoriert, dass der Ausschuss sein Zustandekommen nur der jahrelangen sachkundigen Arbeit von Berliner Bürgerinnen und Bürgern verdankt. Das ist in einer Zeit, in der sich direkte Bürgerbeteiligung zunehmend als notwendiges politisches Korrektiv erweist, nicht mehr zeitgemäß.

    Der Wassertisch fordert deshalb:
    Die Geschäftsordnung muss für Ausschüsse, die auf eine Volksgesetzgebung zurückgehen, angepasst und ein Rederecht für die anwesende Öffentlichkeit beschlossen werden. Sachverstand ist nicht auf Parlamentarier begrenzt.

    Genauso wichtig wie die Beteiligung der Öffentlichkeit ist es, den Ausschuss finanziell auszustatten. Dies ist nötig, um unabhängigen juristischen Sachverstand für die Prüfung der Privatisierungsverträge zu bezahlen. Während die Ausarbeitung der skandalösen Verträge damals Anwalts- und Beraterhonorare in zweistelliger Millionenhöhe verschlungen hat – droht jetzt die Prüfung dieser Verträge an der Bewilligung einer vergleichsweise kleinen Summe zu scheitern. Aber auch solche Anträge, wie der des Piraten-Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner „die Verträge sowohl in einer maschinendurchsuchbaren Form im Internet als auch mindestens in gedruckter mit einem Index versehen Form in der Bibliothek des Abgeordnetenhauses und der Senatsbibliothek zu veröffentlichen“, können – obwohl gestern einstimmig vom Ausschuss angenommen – trotz geringer Kosten von nur ca. 1.500 € immer noch an der mangelnden Finanzierung scheitern.

    Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Wassertischs:: „Diese Ablehnung des Rederechts ist kein Zufall, sondern steht in einer Linie mit der bisherigen Verweigerung von Finanzmitteln für die Hinzuziehung von Sachverständigen. Die Koalitionsmehrheit hat wieder eine gute Gelegenheit verpasst zu zeigen, dass sie den politischen Willen besitzt, Bürgerbeteiligung und Verbraucherschutz ernst zu nehmen.

    Kontakt für inhaltliche Nachfragen
    zum „Sonderausschuss Wasserverträge“
    Dipl.-Kfm. Rainer Heinrich, Telefon: 030-34333232

    Weitere Informationen unter:
    http://www.berliner-wassertisch.info

    Kontakt für weitere Nachfragen:
    Wolfgang Rebel
    Telefon: 0152-57 23 34 84
    webmaster@berliner-wassertisch.info

    Berliner Wassertisch
    c/o GRÜNE LIGA Berlin e.V.
    Prenzlauer Allee 8
    10405 Berlin

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7. Januar 2012
„Wasser-Ausschuss klärt die Verhältnisse. Zur ersten Sitzung des Sonderausschusses zu den Wasserverträge herrschte Besucherandrang im Abgeordnetenhaus.“ mehr unter:
Artikel Tagesspiegel
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6. Januar 2012
„Sonderausschuss Wasserverträge hat sich konstituiert. Der Vorsitzende des Sonderausschusses „Wasserverträge“, Abg. Claudio Jupe, erklärt:“ mehr unter:
Meldungen aus dem Parlament
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6. Januar 2012
„Sonderausschuss zu Wasserverträgen nimmt Arbeit auf“ mehr unter:
Meldung Berlin.de
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6. Januar 2012
„Berliner Wasserverträge werden öffentlich geprüft. Die umstrittene Teilprivatisierung der landeseigenen Wasserbetriebe wird von einem Sonderausschuss des Abgeordnetenhauses untersucht. Ein Rederecht, so wie es die Initiatoren des Wasser-Volksentscheids gefordert hatten, wird es aber nicht geben.“ mehr unter:
Artikel Morgenpost
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6. Januar 2012
„Sonderausschuss zu Wasserverträgen nimmt Arbeit auf“ mehr unter:
Beitrag TV Berlin
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6. Januar 2012
„Andrang beim Sonderausschuss. Der Sonderausschuss Wasserverträge beginnt mit der Arbeit. Ein Jahr haben die Abgeordneten Zeit zu untersuchen, wie die Verträge zustande kamen.“ mehr unter:
Artikel taz
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6. Januar 2012
„Bloß keine Geheimnisse. Der Sonderausschuss des Abgeordnetenhauses will die Berliner Wasserverträge grundsätzlich öffentlich prüfen. Das entschied das Gremium bei seiner Auftaktsitzung am Freitag. Ein Rederecht für interessierte Bürger lehnte der Ausschuss jedoch ab.“ mehr unter:
Artikel Berliner Zeitung
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6. Januar 2012
„Der Gegenüber ist kein Feind. Sperriges Thema, Hickhack schon zum Beginn: Wenig spricht für einen Erfolg des Sonderausschuss Wasserverträge. Dabei ist sein Potential groß.“ mehr unter:
Artikel taz Kommentar
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6. Januar 2012
„Wasser-Ausschuss legt ab. Sondergremium soll die umstrittenen Teilprivatisierungsverträge bewerten. Eine derart lebhafte konstituierende Sitzung eines Ausschusses hat das Abgeordnetenhaus wohl selten erlebt.“ mehr unter:
Artikel Neues Deutschland
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6. Januar 2012
„Umstrittene Teilprivatisierung : Sonderausschuss zu den Wasserbetrieben tagt erstmals. Ab heute befasst sich ein Sonderausschuss des Abgeordnetenhauses mit den umstrittenen Verträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe. Die Grünen-Abgeordnete Heidi Kosche will gleich drei Anträge einbringen“ mehr unter:
Artikel Tagesspiegel
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6. Januar 2012
„Sonderausschuss Wasserverträge beginnt mit der Arbeit“ mehr unter:
News T-Online
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6. Januar 2012
Piratenfraktion: Antrag „Veröffentlichung – aber richtig“ mehr unter:
Antrag der Piratenfraktion
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6. Januar 2012
„Abgeordnetenhaus. Sonderausschuss: Wasserverträge werden öffentlich geprüft“ mehr unter:
Artikel Radio Berlin
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6. Januar 2012
„Wasser ist ein Jahr Dauerthema. Im Abgeordnetenhaus konstituiert sich heute der Sonderausschuss zu den Teilprivatisierungsverträgen“ mehr unter:
Artikel Neues Deutschland
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5. Januar 2012
Pressemitteilung: Berliner Wassertisch/Grüne Liga

    Wassertisch fordert Öffentlichkeit zur Teilnahme an der Prüfung der Wasserverträge auf
    (Berlin, 5. Januar 2012): Am Freitag, 6. Januar 2012 beginnt der Sonderausschuss „Wasserverträge“ des Abgeordnetenhauses seine Arbeit. Grundlage ist § 3 des Volksentscheidsgesetzes, das durch den Wasservolksentscheid mit 666.000 Stimmen beschlossen wurde. Es verlangt die Prüfung des Vertragswerkes in einer „öffentlichen Prüfung und öffentlichen Aussprache durch das Abgeordnetenhaus unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen“. Da jedoch bei der Einsetzung des Sonderausschusses durch die rot-schwarze Koalition keine Mittel für unabhängige Sachverständige bereitgestellt wurden, stellt der Wassertisch die Frage, wie ernst es die Politik mit der durch Volksentscheid ausgeübten gesetzgebenden Gewalt eigentlich nimmt.

    Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Wassertisches:
    Bei einer Prüfung durch wirklich unabhängige Sachverständige würde sich bald herausstellen, dass die Verträge nicht mit der Verfassung von Berlin vereinbar sind und vom
    Senat mit dem Ziel der Nichtigerklärung angefochten werden müssten. Das will die Koalition aber um jeden Preis vermeiden.“

    In der ersten konstituierenden Ausschuss-Sitzung wird es darum gehen, Verfahrensregeln sowie inhaltliche und personelle Strukturen festzulegen – hier ist die besondere Aufmerksamkeit der Medien nötig. Da erstmalig ein Volksentscheid der Anstoß für einen Sonderausschuss ist, fordert der Berliner Wassertisch, dass auch die anwesende Öffentlichkeit und die Presse das Recht bekommen, Fragen zu stellen und Antworten dazu einzufordern. Zudem müssen die für die Ausschussarbeit notwendigen Unterlagen klar strukturiert und – anders als bisher bei den schon veröffentlichten Vertragsteilen geschehen – in elektronisch durchsuchbarer Form zur Verfügung gestellt werden. Nur so kann die kritische Begleitung der Öffentlichkeit am Ausschuss-Geschehen auch inhaltlich ermöglicht werden.

    Terminhinweis: Die erste Sitzung des Sonderausschusses (Personalausweis erforderlich)
    beginnt am Freitag, 6. Januar 2012 um 12:00 Uhr.
    Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 311, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin
    Platzreservierung über: www.berliner-wassertisch.info/sonderausschuss/

    Weitere Informationen unter:
    http://www.berliner-wassertisch.info

    Kontakt für weitere Nachfragen:
    Wolfgang Rebel
    Telefon: 0152-57 23 34 84
    webmaster@berliner-wassertisch.info

    Berliner Wassertisch
    c/o GRÜNE LIGA Berlin e.V.
    Prenzlauer Allee 8
    10405 Berlin

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    21. Dezember 2011
    „Viel Aufmerksamkeit dürfte demnächst der einjährige Sonderausschuss des Abgeordnetenhauses zum Thema Wasser einnehmen, der sich am 6. Januar konstituieren wird.“ mehr unter:
    Artikel Neues Deutschland: Wasserinfos tröpfeln. Grüne-Abgeordnete erzielt vor Landesverfassungsgerichtshof erneut einen Teilerfolg
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    20. Dezember 2011
    Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Sonderausschusses Wasserverträge, präpariert sich für den Ausschuss:
    Artikel Tagesspiegel: Bedingte Einsicht – Teilerfolg der Grünen-Abgeordneten Kosche
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    08. Dezember 2011
    Artikel Junge Welt: »Hier gibt es noch viel Luft nach oben«
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    08. Dezember 2011
    Drucksache Abgeordnetenhaus: Vorlage – zur Beschlussfassung – Umsetzung des Gesetzes für die vollständige Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe. (Drucksache 17/0055)
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    02. Dezember 2011
    Artikel Neues Deutschland: Wasser zur Vereidigung. Nach dem Schwur der Senatoren setzte das Abgeordnetenhaus einen Sonderausschuss ein
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    02. Dezember 2011
    Artikel Junge Welt: Sonderausschuß zu Wasserprivatisierung
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    01. Dezember 2011
    Artikel Tagesspiegel: Vereidigung des neuen Senats: Nach der Familienfeier blies die Opposition zum Angriff
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    01. Dezember 2011
    Artikel Potsdamer Neueste Nachrichten: Neuer Senat in Berlin: Nach der Familienfeier blies die Opposition zum Angriff
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    01. Dezember 2011
    Artikel taz: Berliner Senat. Rot-Schwarz erklärt Opposition zu „Raubrittern“
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    01. Dezember 2011
    Pressemitteilung: Partei Die Linke/Klaus Lederer: Wasserverträge: Koalition nimmt Sonderausschuss nicht ernst
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    01. Dezember 2011
    Pressemitteilung: Berliner Wasserbürger: Mehr Schein als Sein: Parlamentarischer Sonderausschuss soll Wasser-Verträge prüfen
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    01. Dezember 2011
    Pressemitteilung: Berliner Wassertisch/Büchertisch: Abgeordnetenhaus-Mehrheit degradiert das Wasser-Volksgesetz zur Farce
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    01. Dezember 2011
    Pressemitteilung: Berliner Wassertisch/Grüne Liga

    Rot-Schwarz fährt Volksentscheids-Gesetz vor die Wand

    Große Koalition verhindert wirksame Prüfung der Wasserverträge. Ein Sonder­ausschuss „Wasserverträge“ ist zwar eingesetzt, bleibt aber ohne Finanzmittel für unabhängige Sachverständige. Der Wassertisch bittet deshalb um Spenden.

    (Berlin, 1. Dezember 2011) Auf Antrag der Großen Koalition hat das Abgeordnetenhaus heute einen Sonderausschuss „Wasserverträge“ zur Untersuchung der bislang offengelegten Geheimverträge zur Wasser­privatisierung eingesetzt. Sie folgt damit §3 des Volksentscheidsgesetzes, das die Prüfung des Vertragswerkes in einer „öffentlichen Prüfung und öffentlichen Aussprache durch das Abgeordnetenhaus unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen“ verlangt. Nur: Der Sonderausschuss stellt keine Mittel bereit, von denen unabhängige Sachverständige bezahlt werden könnten. Dazu Heidi Kosche, Abgeordnete der Grünen und langjähriges Mitglied des Wassertischs: „Das Vorgehen der rot-schwarzen Koalition ist ein Skandal. Wenn kein Geld für juristischen Sachverstand vorhanden ist, macht die Prüfung der Verträge überhaupt keinen Sinn.“ [vgl. dazu den Gegenantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piratenfraktion]

    Zur Ausarbeitung der Verträge zur Teilprivatisierung der BWB war der schwarz-roten Koalition 1999 keine Kanzlei zu teuer. Der damalige haushaltspolitische Sprecher der SPD, Klaus Wowereit, hatte ohne Zögern einen zweistelligen Millionenbetrag zur Anfertigung des Vertragswerks durchgewunken. Nach dem erfolgreichen Volksentscheid bezeichneten alle Parteien die Privatisierung als misslungen. Nur für die Prüfung des Vertragswerks mit der verfassungswidrigen Gewinngarantie ist nicht ein Euro da. Dabei zahlen die Berliner Bürger wegen der Privatisierung jedes Jahr eine Viertelmilliarde Euro zuviel an Wassergebühren.

    Der Sprecher des Berliner Wassertischs Wolfgang Rebel sieht im Vorgehen der rot-schwarzen Koalition eine Fortsetzung der bisherigen Blockadepolitik des Senats gegen den Volksentscheid, die dringend korrigiert werden muss: „Der Wassertisch fordert, dass qualifizierte Juristen in die Prüfung des Sonderausschusses einbezogen werden. Bei der Auswahl dieser Juristen muss der Wassertisch ein Mitspracherecht besitzen, damit nicht die gleichen Kanzleien gefragt werden, die die Verträge angefertigt haben.“ Mit dem Arbeitskreis unabhängiger Juristen gibt es zudem bereits eine Gruppe von qualifizierten Experten, die sich schon intensiv mit den Verträgen auseinandergesetzt haben.

    Der Berliner Wassertisch bittet um Spenden auf ein Sonderkonto bei der Grünen Liga Berlin, damit der Prüfung des Sonderausschusses „Wasserverträge“ dennoch juristische Expertise von Seiten der Berliner Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden kann:

    * Kontoinhaber: Grüne Liga Berlin, Kontonummer: 3060508
    * Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00
    * Kennwort: Sonderausschuss Wasserverträge

    Weitere Informationen unter:
    http://www.berliner-wassertisch.info

    Kontakt für inhaltliche Nachfragen:
    Wolfgang Rebel
    Telefon: 0152-57 23 34 84
    webmaster@berliner-wassertisch.info

    Berliner Wassertisch
    c/o GRÜNE LIGA Berlin e.V.
    Prenzlauer Allee 8
    10405 Berlin

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01. Dezember 2011
Protokoll der Plenarsitzung v. 1. Dezember:
Plenarprotokoll. 4. Sitzung. Donnerstag, 1. Dezember 2011, Zur Einsetzung eines Sonderausschusses „Wasserverträge“ ab S. 136.
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01. Dezember 2011
Wortprotokoll: 17. Wahlperiode 3. Sitzung: Klaus Lederer zum Dringlichen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion Die Linke und der Piratenfraktion, Sonderausschuss »Wasserverträge« einsetzen – Arbeitsweise, Arbeitsumfang und Ausstattung prüfen. Wasserverträge seriös prüfen
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30. November 2011
Drucksache Abgeordnetenhaus: Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und Piratenfraktion: Sonderausschuss „Wasserverträge“ einsetzen – Arbeitsweise, Arbeitsumfang und Ausstattung prüfen (Drucksache 17/0054)
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30. November 2011
Drucksache Abgeordnetenhaus: Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion der CDU: Einsetzung eines Sonderausschusses „Wasserverträge“ (Drucksache 17/0049)
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Materialien zum Sonderausschuss können hier eingesehen werden.
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Kommentare